Verfasst: 05.06.2008 11:57
Warum der Benzinpreis steigt
*
Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion - der Benzinpreis steigt:
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft
zurückzuführen: die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die
Frachtraten überproportional.
Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion - der Benzinpreis steigt:
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichgebliebener
Nachfrage; damit wird die Ware teurer.
Im nahen Osten herrscht vorübergehend Waffenruhe - der Benzinpreis
steigt:
Die Ruhe ist trügerisch; die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die
zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.
Im nahen Osten wird gekämpft - der Benzinpreis steigt:
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.
Die Verbraucher sparen - der Benzinpreis steigt:
Der Minderverbrauch sorgt dafür, daß die Raffinerien weit unterhalb ihrer
Kapazität produzieren müssen; dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro
Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.
Die Verbraucher sparen nicht - der Benzinpreis steigt:
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der
Marktwirtschaft: durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren
Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.
Die Verbraucher weichen auf Substitute aus - der Benzinpreis steigt:
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander;
das erhöht die Kosten pro Liter.
Der Dollarkurs steigt - der Benzinpreis steigt:
Alle Erdöl-Kontrakte werden in Dollar abgerechnet; die Konsequenzen für den
Preis liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle
Änderungen sehr schnell aus.
Der Dollarkurs sinkt - der Benzinpreis steigt:
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar
abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich
Änderungen beim Verbraucher auswirken.
Die Lager sind randvoll - der Benzinpreis steigt:
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen
Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur
Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur
natürlich, daß sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.
Die Lager sind leer - der Benzinpreis steigt:
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von Erdölgesellschaften zu
Lasten ihrer Erfolgsrechnungen getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.
Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem
Vorjahr um 380 % gestiegen - der Benzinpreis steigt:
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild; im Benzingeschäft allein sieht
die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den
anderen Abteilungen getragen werden mußten.
Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem
Vorjahr kaum gestiegen - der Benzinpreis steigt:
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer
angemessenen Umsatz-Marge existieren.
Ein OPEC-Mitglied stoppt in Folge innerer Unruhen sämtliche Exporte - der
Benzinpreis steigt:
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert; die Preise reagieren
entsprechend.
Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf - der Benzinpreis
steigt:
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien
Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weiter
gehen.
Neue Erdölvorkommen werden entdeckt - der Benzinpreis steigt:
Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an. Um die Versorgung in der Zukunft
zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden.
Bisher ergiebige Ölfelder erschöpfen sich - der Benzinpreis steigt:
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach
Öl gerecht zu werden."
*
Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion - der Benzinpreis steigt:
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft
zurückzuführen: die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die
Frachtraten überproportional.
Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion - der Benzinpreis steigt:
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichgebliebener
Nachfrage; damit wird die Ware teurer.
Im nahen Osten herrscht vorübergehend Waffenruhe - der Benzinpreis
steigt:
Die Ruhe ist trügerisch; die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die
zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.
Im nahen Osten wird gekämpft - der Benzinpreis steigt:
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.
Die Verbraucher sparen - der Benzinpreis steigt:
Der Minderverbrauch sorgt dafür, daß die Raffinerien weit unterhalb ihrer
Kapazität produzieren müssen; dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro
Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.
Die Verbraucher sparen nicht - der Benzinpreis steigt:
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der
Marktwirtschaft: durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren
Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.
Die Verbraucher weichen auf Substitute aus - der Benzinpreis steigt:
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander;
das erhöht die Kosten pro Liter.
Der Dollarkurs steigt - der Benzinpreis steigt:
Alle Erdöl-Kontrakte werden in Dollar abgerechnet; die Konsequenzen für den
Preis liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle
Änderungen sehr schnell aus.
Der Dollarkurs sinkt - der Benzinpreis steigt:
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar
abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich
Änderungen beim Verbraucher auswirken.
Die Lager sind randvoll - der Benzinpreis steigt:
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen
Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur
Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur
natürlich, daß sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.
Die Lager sind leer - der Benzinpreis steigt:
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von Erdölgesellschaften zu
Lasten ihrer Erfolgsrechnungen getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.
Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem
Vorjahr um 380 % gestiegen - der Benzinpreis steigt:
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild; im Benzingeschäft allein sieht
die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den
anderen Abteilungen getragen werden mußten.
Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem
Vorjahr kaum gestiegen - der Benzinpreis steigt:
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer
angemessenen Umsatz-Marge existieren.
Ein OPEC-Mitglied stoppt in Folge innerer Unruhen sämtliche Exporte - der
Benzinpreis steigt:
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert; die Preise reagieren
entsprechend.
Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf - der Benzinpreis
steigt:
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien
Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weiter
gehen.
Neue Erdölvorkommen werden entdeckt - der Benzinpreis steigt:
Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an. Um die Versorgung in der Zukunft
zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden.
Bisher ergiebige Ölfelder erschöpfen sich - der Benzinpreis steigt:
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach
Öl gerecht zu werden."